Wir sind das Palliativnetz Travebogen.

Wir sind Ärzte, Pflegerinnen, Physiotherapeutinnen oder Sozialarbeiter. Wir arbeiten in Praxen, ambulanten Hospizdiensten oder stationären Einrichtungen, wir sind festangestellt oder helfen ehrenamtlich. Wir alle haben unsere Stärken, im Netz machen wir uns stärker. Für eine umfassende palliative Betreuung.

Wir begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen bis zu ihrem Tod. Wir sind für sie da, wenn sie Angst oder Schmerzen haben – und zwar bei ihnen zu Hause, in der vertrauten Umgebung. Ihre Lebensqualität und Selbstbestimmung sind uns das Wichtigste.

Der Tod ist ein Teil des Lebens. Wir möchten dem Sterben seinen Platz im Alltag der Menschen zurückgeben, den es einst innehatte. Wir wissen, dass das Leben endlich ist. Jede und jeder wird eines Tages gehen müssen. Das akzeptieren wir ­– aber kein Mensch sollte alleine und einsam sterben müssen.

Aktive Sterbehilfe lehnen wir ab.

Wir begrüßen Sie herzlich –

 

Thomas Schell Stiftung
Thomas Schell
Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender Stiftung Travebogen
Carola Neugebohren, Leitende Koordinatorin
Carola Neugebohren
Bereichsleitung Ost, Süd, West, Case Managerin
Kerstin Mielke, Leitende Koordinatorin
Kerstin Mielke
Bereichsleitung Nord

 

 

 

Aktuelles

Buntes Programm bei der 6. Hospiz- und Palliativwoche und Charta-Unterzeichnung durch den Bürgermeister

Charta Hospiz Presse

In Anwesenheit des Bürgermeisters Jan Lindenau und des 1. Vorsitzenden des Sozialauschusses Ingo Schaffenberg wurde das Programm zur 6. Hospiz- und Palliativwoche vorstellt.In Anwesenheit des Bürgermeisters Jan Lindenau und des 1. Vorsitzenden des Sozialauschusses Ingo Schaffenberg wurde das Programm zur 6. Hospiz- und Palliativwoche vorstellt.Für die 6. Hospiz- und Palliativwoche, die vom 12. bis zum 26. Oktober in Lübeck stattfindet, hat das Palliativnetz Travebogen in Zusammenarbeit mit „Die Muschel e.V.“, „Förderverein Palliativmedizin e.V. /Sana Kliniken Lübeck“, „Kinder auf Schmetterlingsflügeln e.V.“ „UKSH Lübeck“, „Lübecker Hospizbewegung“ und dem „Hospiz Rickers-Kock-Haus“ erneut ein vielseitiges Programm zusammengestellt.

 

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Wir suchen Dipl. Sozialarbeiter m/w in unserer Region Nord

Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Teilzeit 20 Stunden / Vollzeit

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Jahresbericht 2018/2019 der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein ist veröffentlicht.

Sie finden den kompletten Jahresbericht der Pflegeberufekammer in dieser Datei 

 

Death Cafe wieder im Tonfink

Nach vielen Anfragen und Bitten haben wir uns entschlossen, das Death Café wieder in den Tonfink, Gr. Burgstr. 46, Lübeck  zu verlegen. Ab 17.09. und jeden weiteren 3. Donnerstag im Monat wird das Death Café dort fortgeführt.

Wie möchte ich sterben? Welche Rituale gehören zu einem guten Abschied? Braucht Abschied einen Ort? All das sind Fragen, über die es sich lohnt, gemeinsam zu sprechen, zu philosophieren, nachzudenken. Die Idee dahinter: Das Thema Tod und Trauer aus der meist verdrängten Ecke ins Leben zu holen und sich der eigenen Endlichkeit bewusst zu werden, um damit das Leben erfüllter zu gestalten.

Die Grundregeln sind dabei denkbar einfach: Das Café ist nicht kommerziell, es gibt immer Kaffee und Kuchen, die Treffen finden immer in einem geschützten und respektvollen Rahmen statt, es gibt keine bestimmte Vorgehensweise, Themen können vorgeschlagen werden, ansonsten wird über alles gesprochen, was die Teilnehmer bewegt. Außerdem gibt es keine Hierarchien.

Gründer der Bewegung ist  der Engländer Jon Underwood, der das Café-Modell nach Ideen des Schweizer Soziologe Bernard Crettaz entwickelte. 2011 fand das erste Death Café in Underwoods Haus in East London statt. Es wurde von seiner Mutter, der Pychotherapeutin Sue Barsky Reid, moderiert. Die beiden erstellten in der Folge einen Leitfaden zum Führen von Death Cafés, der nur ein Jahr später veröffentlich wurde. Aus England verbreitete sich die Idee von da an rasant weiter. Bereits 2012 fand die erste Veranstaltung in den USA statt.

Und warum das ganze? „Wir haben festgestellt, dass es Menschen gibt, die gerne über den Tod sprechen möchten“, heißt es auf ihrer Homepage. „Und dass viele leidenschaftlich genug sind, um ihr eigenes Todescafé zu organisieren.“ Underwood starb überraschend 2017, seitdem führen seine Mutter und seine Schwester Jools Barsky die Idee fort. Mittlerweile soll es in 65 Ländern rund 8350 „Death Cafes“ oder „Café Mortel“ geben, davon 52 in Deutschland.

Und natürlich auch in Lübeck. Mit dem Death Café möchte das Palliativnetz Travebogen alle Neugierigen einladen, sich bei Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre über das Lebensende und alles Menschliche auszutauschen. Es handelt sich dabei um eine offene Gesprächsrunde, keine Trauerbegleitung und auch keine Selbsthilfegruppe.

Fortbildung Trauerbegleitung

im Februar 2020 startet zum 9. Mal die Fortbildung Trauerbegleitung (Grundstufe), die vom Evangelischem Bildungswerk im Kirchenkreis Plön-Segeberg angeboten wird.

Die Fortbildung richtet sich an alle, die sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit interessieren, an Personen, die mit Trauer und Trauernden in Berührung waren oder sind, sowie Fachkräfte aus der sozialen Arbeit, Seelsorge, Psychotherapie, Hospizarbeit, Pflege, Medizin, Bestattung und der pädagogischen Arbeit.
Ein Schwerpunkt der Fortbildung ist der systemische Blick auf Trauerprozesse und zwischenmenschliche Beziehungen.

Mehr Informationen/Flyer hier