Wir sind das Palliativnetz Travebogen                                                                                

Wir sind Ärzte, Pflegerinnen, Physiotherapeutinnen oder Sozialarbeiter. Wir arbeiten in Praxen, ambulanten Hospizdiensten oder stationären Einrichtungen, wir sind festangestellt oder helfen ehrenamtlich. Wir alle haben unsere Stärken, im Netz machen wir uns stärker. Für eine umfassende palliative Betreuung.

Wir begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen bis zu ihrem Tod. Wir sind für sie da, wenn sie Angst oder Schmerzen haben – und zwar bei ihnen zu Hause, in der vertrauten Umgebung. Ihre Lebensqualität und Selbstbestimmung sind uns das Wichtigste.

Der Tod ist ein Teil des Lebens. Wir möchten dem Sterben seinen Platz im Alltag der Menschen zurückgeben, den es einst innehatte. Wir wissen, dass das Leben endlich ist. Jede und jeder wird eines Tages gehen müssen. Das akzeptieren wir ­– aber kein Mensch sollte alleine und einsam sterben müssen.

Aktive Sterbehilfe lehnen wir ab.

Wir begrüßen Sie herzlich –

 

Thomas Schell Stiftung
Thomas Schell
Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender Stiftung Travebogen
Carola Neugebohren, Leitende Koordinatorin
Carola Neugebohren
Bereichsleitung Ost, Süd, West 
Kerstin Mielke, Leitende Koordinatorin
Kerstin Mielke
Bereichsleitung Nord

 

     

  

Aktuelles

Palliativnetz Travebogen unterstützt MEGSH e.V.

Palliativnetz Travebogen spendet 3.000 EURO

Das Lübecker Palliativnetz Travebogen hat 3.000 Euro an die Mobile Ethikberatung im Gesundheitswesen Schleswig-Holstein (MEGSH) e. V. gespendet.  Die Spende erfolgte bereits im August und sicherte die Gründungsphase des Vereins. Den symbolischen Spendenscheck nahmen vor weihnachtlicher Kulisse Dr. Wolfram Höche (Ethikberatender) und Sebastian Heinlein (1. Vorsitzender) von Thomas Schell (Geschäftsführer Palliativnetz Travebogen) entgegen. Herrn Schell gilt besonderer Dank für die vielfältige Unterstützung im Aufbau des Vereins. Diese war stets von einem klarem Bekenntnis zur Wichtigkeit des Anliegens geprägt.

 »Travebogen hat es sich insbesondere in der Stiftung Travebogen zur Aufgabe gemacht, Strukturen, die für eine ganzheitliche Patientenversorgung erforderlich sind, zu fördern. In einem Flächenland wie Schleswig-Holstein ist die ambulante Versorgung in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), gerade auch von schwerstkranken und sterbenden Menschen mit über 5.000 Begleitungen im Jahr, ein wichtiger Baustein und gelungenes Beispiel einer sektorenübergreifenden Versorgung«, sagt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. »Mobile Ethikberatung sei hierbei unverzichtbar, schließlich gebe es nicht überall Ethikkomitees in den SAPV-Teams. Da kann die Mobile Ethikberatung eine große Lücke schließen«, ist Schell sicher.

Hintergrund: In der Behandlung, Pflege und Versorgung von Menschen kann es immer auch zu ethisch schwierigen Fragestellungen oder gar Konflikten kommen. Die Ethikberatung möchte in diesen Situationen informieren, Orientierung geben und moderieren, um gemeinsam mit den verantwortlich Handelnden eine ethisch vertretbare und tragbare Empfehlung zu erarbeiten. Während es im Bereich der Krankenhäuser bereits zahlreiche etablierte Strukturen der Ethikberatung gibt, stehen in Schleswig-Holstein außerhalb der Kliniken derzeit nur vereinzelt Beratungsangebote zur Verfügung.

Die Mobile Ethikberatung wurde im Sommer 2021 von 16 Personen und Organisationen auf Einladung der Ärztekammer Schleswig-Holstein, der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein und dem Palliativnetz Travebogen gegründet. Ziel des Vereins ist es, Ethikberatung im Gesundheitswesen für Schleswig-Holstein anzubieten, Anfragen zu koordinieren und die bereits bestehenden Angebote der Ethikberatung zu vernetzen.

 

Frühzeitige Bescherung für den Travebogen!

Besondere Überraschung für das Lübecker Palliativnetz am neuen Lieblingsplatz der Hansestadt

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Am Drehbrückenplatz überreichten die Weihnachtsmänner Marco Fiebelkorn und Thomas Bender dem Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell eine Spende in Höhe von insgesamt 7000 Euro. Die Spende der Firma Marco Fiebelkorn Baumanagement fällt damit noch einmal deutlich höher aus, als ursprünglich von den Initiatoren in Aussicht gestellt. "Wir sind ganz begeistert über diese großzügige Gabe in der Weihnachtszeit. Sie wird einer tollen Sache zugute kommen", betont Schell.

Die Spende von insgesamt über 40 Kooperations- und Geschäftspartnern der Firma und privaten Einzelspendern soll der Anschaffung von Kaltlasergeräten zur schmerzlindernden Behandlung von offenen Stellen dienen sowie in die Jugendarbeit fließen. Das Geld kommt somit auch den vom Travebogen begleiteten Projekten "JuKiTs" (Jugendliche und Kinder in Trauer stärken) und "Junge Menschen und die Endlichkeit" zugute.
 

Hintergrund: Kinder und Jugendliche werden genau wie Erwachsene mit Verlusten, Tod und Sterben konfrontiert. Daher ist es wichtig, wenn diese Themen nicht erst dann an Schulen angesprochen werden, wenn ein Schüler, ein Elternteil oder ein Lehrer gestorben ist. Wichtig ist, schon vorher den jungen Menschen ein Signal zu geben, dass auch an der Schule über Trauer geredet wird und geredet werden darf. Zusätzlich ist es wichtig, Lehrende, Sozialarbeitende und Erziehende im Umgang mit der Trauer und dem Verlust zu unterstützen. Genau dafür setzt sich beispielsweise das JuKiTs-Projekt ein.

 

Eis-Flatrate beschert Travebogen 350 Euro

Alloheim Senioren-Residenz spendet an den Travebogen

Das Palliativnetz Travebogen freut sich über eine Spende in Höhe von 350 Euro von der Alloheim Senioren-Residenz „Waldersee" in Lübeck. Einrichtungsleiterin Kirsten Schenck übergab die Spende Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell.

Das Geld kam bereits im September bei der sogenannten Eis-Flatrate in der Residenz zustande. Dabei konnte jeder Besucher für den einmaligen Betrag von 4,50 Euro einen Nachmittag lang so viel Eis essen, wie er wollte. Die Eis-Flatrate hat bei Alloheim eine jahrelange Tradition. Bundesweit wird sie im Sommer von allen Alloheim Senioren-Residenzen durchgeführt. Und der Erlös geht dabei stets an eine gute Sache.

In diesem Jahr profitierte der Travebogen davon. „Wir alle finden dieses Engagement mehr als großartig und möchten mit unserer Spende unseren Teil zur Unterstützung dieser Arbeit beitragen“, sagte Einrichtungsleiterin Schenk. Und Travebogen-Geschäftsführer Schellt freute sich: "Eine unglaublich kreative Idee, auf diesem Wege Projekte und Einrichtungen zu unterstützen. Wir freuen uns sehr über das Engament von Alloheim und bedanken uns sehr."

 

Danke an die Volksbank Lübeck

Stiftung Travebogen erhält großzügige Spende der Volksbank Lübeck

Die Stiftung Travebogen hat von der Volksbank Lübeck eine Spende in Höhe von 3.000 Euro erhalten.

Das Geld soll in die Unterstützung von jungen Menschen fließen. Kinder und Jugendliche werden wie Erwachsene mit Verlusten, Tod  und Sterben konfrontiert. Dafür ist es gut, wenn Verlust, Trauer und Tod nicht erst dann ein Thema in den Schulen werden, wenn ein Schüler, ein Elternteil oder ein Lehrer gestorben ist. Wichtig ist, schon vorher den jungen Menschen ein Signal zu geben, dass auch an der Schule über Trauer geredet wird und geredet werden darf. Zusätzlich ist es wichtig, Lehrende, Sozialarbeitende und Erziehende im Umgang mit der Trauer und dem Verlust zu unterstützen.

Die Spende geht adaher an die vom Travebogen begleiteten Projekte "JuKiTs" (Jugendliche und Kinder in Trauer stärken) und "Junge Menschen und die Endlichkeit".

„Wir wollen das Thema Tod, Sterben und Trauer in die junge Gesellschaft holen und sie dabei stärken und ihnen Berührungsängste nehmen. Wir bedanken uns bei der Volksbank Lübeck für dieses außerordentliche Engagement. Es zeigt, dass diese Region zusammenhält. Das Geld kommt einer tollen Sache zugute", ist Stiftungsvorstand Thomas Schell sicher.

 

Offener Brief an Dr. Heiner Garg

Mitglieder des Gesundheitsnetzwerk Covid-19 Lübeck beziehen Stellung zur neuen Corona-Bekämpfungsverordnung

In einem offenen Brief an den Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren in Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg, hat das Gesundheitsnetzwerk Covid-19 in der Hansestadt Lübeck zur aktuellen Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung Stellung genommen.

Hierin äußert sich das Gesundheitsnetzwerk kritisch zur mangelnden Einbindung der relevanten Berufsgruppen in den Prozess der Entwicklung neuer Landesverordnungen. Die Brisanz und Dringlichkeit der Problemfelder, mit denen sich Gesundheitsversorgung und Pflege auch weiterhin konfrontiert sehen, haben sich mit Erlass der neuen Verordnung und inmitten der aktuellen vierten Pandemie-Welle nochmals verstärkt.

Das Gesundheitsnetzwerk formuliert in seinem Schreiben auch konkrete Wünsche an den Minister, welche Rahmenbedingungen zukünftig gegeben sein sollten. Unterzeichnet wurde der Brief von über 65 Mitgliedern des Gesundheitsnetzwerks.

Den vollständigen Inhalt finden Sie unter: https://www.ethik-netzwerk.de/covid-19-pandemie

Auch die  Lübecker Nachrichten und die TAZ haben das Thema aufgegriffen und berichten in ihren aktuellen Ausgaben: