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Informationen und Geschichten rund um den Travebogen
Palliativnetz Travebogen gGmbH stellt Sabrina Roedszus als neue Geschäftsführerin vor
Die Palliativnetz Travebogen gGmbH, zentraler Akteur der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in den Regionen Lübeck, Bad Segeberg, Bad Oldesloe und Kaltenkirchen, gibt die Ernennung von Sabrina Roedszus zur neuen Geschäftsführerin bekannt. Mit ihr wird zum 1. Januar 2026 eine erfahrene Führungskraft Teil der Geschäftsführung neben der amtierenden Geschäftsführerin Yvonn Hürten.
Erweiterte Führungsstruktur für stabile Zukunft
Mit Sabrina Roedszus, einer erfahrenen Fachkraft mit über zwanzig Jahren Praxis- und Leitungserfahrung im Gesundheitswesen, stärkt das Unternehmen seine Management-Kompetenz. Frau Roedszus war bereits Referentin der Geschäftsführung und kennt die notwendigen Strukturen, um eine ganzheitliche, kompetente Versorgung von palliativ erkrankten Menschen und ihren An- und Zugehörigen sicherzustellen. Die Lübeckerin ist stark vernetzt und betont ihre enge Zusammenarbeit als Gründungs- und Vorstandsmitglied mit dem regionalen Gesundheitsnetzwerk Lübeck und Umgebung e.V..
Übergangsphase bis Juni 2026
Frau Yvonn Hürten wird die Palliativnetz Travebogen gGmbH zum 30. Juni 2026 auf eigenen Wunsch verlassen. Bis dahin bleibt sie gemeinsam mit Frau Roedszus in einer kooperativen Geschäftsführung tätig, um einen reibungslosen und geordneten Übergang zu garantieren. Der Travebogen bedankt sich für ihr Engagement und ihre Impulse für eine nachhaltige Ausrichtung der Organisation.
Ausblick: Qualität, Vernetzung und menschliche Begleitung
Der Travebogen, der im vergangenen Jahr sein 15-jähriges Bestehen feierte, betreut jährlich mehr als 1 600 palliativ erkrankte Menschen sowie deren An- und Zugehörige – unterstützt von rund 150 Mitarbeitenden. Durch Innovationskraft und Netzwerkdenken konnte das Angebot kontinuierlich ausgebaut werden. Die krankenkassenfinanzierte Leistung umfasst die frühzeitige ambulante palliative Beratung sowie die spezialisierte palliative Versorgung. Darüber hinaus besteht ein kostenfreies sozialrechtliches und psychoonkologisches Beratungsangebot der Krebsberatungsstelle Perspektiven. Ein breites Kursprogramm sowohl für Fachkräfte als auch für Laien wird über die Akademie Travebogen angeboten.
„Unser Ziel ist es, Menschen nicht nur ein würdevolles Sterben im eigenen Zuhause zu ermöglichen, sondern sie schon frühzeitig gemeinsam mit ihren An- und Zugehörigen zu stützen“, sagt Sabrina Roedszus. Die Geschäftsführung will weiterhin die Qualität der Arbeit
in der ambulanten Palliativversorgung stärken und sich gemeinsam mit Netzwerk- und Kooperationspartnern für eine fachkundige hospizliche und palliative Versorgung einsetzen. „Durch enge Zusammenarbeit mit Hausärzten, Pflegediensten, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen und weiteren Akteuren schaffen wir ein echtes Netzwerk, in dem palliativ erkrankte Menschen und ihre An- und Zugehörigen kompetent und sicher versorgt werden“, erklärt Roedszus. Zusätzlich kooperiert der Travebogen intensiv mit den Hospizdiensten, den Palliativstationen und dem Hospiz.