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Aktuelles

„Haus für Lübeck“: Klarinettistin Sabine Meyer wird Patin

Pressemitteilung, 25. Mai 2020

„Haus für Lübeck“: Klarinettistin Sabine Meyer wird Patin

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Die weltweit renommierte Klarinettistin Sabine Meyer hat die Patenschaft für das Palliativ-Projekt „Ein Haus für Lübeck“ übernommen. Die Lübeckerin, die 1983 als eine der ersten Frauen bei den Berliner Philharmonikern spielte und aktuell auch als Professorin an der Musikhochschule der Hansestadt lehrt, möchte sich „gerne mit allen meinen Möglichkeiten für das Gelingen des Projekts einbringen“, sagt die 61-Jährige.

Das „Haus für Lübeck“ wird ein Hospiz- und Palliativzentrum; ein in dieser Form einmaliges Projekt in Deutschland. Für dieses Vorhaben haben sich die Kooperationspartner, Vorwerker Diakonie, Palliativnetz Travebogen, Lübecker Hospizbewegung, die Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein und der Kinderhospizdienst Die Muschel, zusammengeschlossen. Das Haus soll in den nächsten drei Jahren auf einem 9000 Quadratmeter großen Grundstück an der Schlutuper Straße entstehen.

„Als ich gefragt wurde, ob ich eine Patenschaft für das Projekt der Stiftung Travebogen annehmen möchte, habe ich nicht lange gezögert“, sagt Sabine Meyer. „Ich selbst habe auch nahe Angehörige im Alter gepflegt und mir sehr liebe Menschen durch schwere Krankheit viel zu früh verloren und mir hat in den schweren Stunden dann sehr oft die Musik geholfen, die Gefühle zu verarbeiten“, erzählt die Musikerin.  „Mit ihr bekommen wir eine Patin, die mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Engagement die Zuneigung der Menschen gewinnt“, freut sich auch Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell.

                        

©scholzshootspeople

Kein „Rettungsschirm“ für Lübecker Palliativnetz

Pressemitteilung, 12. Mai 2020

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Höherer Aufwand, weniger Mitarbeiter, mehr Kosten: Wegen der Corona-Pandemie betreut das Palliativnetz Travebogen zurzeit 182 schwerstkranke und sterbende Menschen unter erschwerten Bedingungen. Doch während die Pflegekassen für stationäre und ambulante Pflegedienste einen finanziellen Rettungsschirm gespannt haben, um die Einrichtungen in der aktuellen Extremsituation zu unterstützen, geht die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) leer aus. Die SAPV-Teams werden unter den aktuellen Bedingungen von einer Förderung ausgeschlossen.

„Die Spitzenverbände haben diese strukturübergreifende Versorgung schlicht nicht auf dem Radar“, kritisiert Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Er hofft, dass die Versuche der Palliativnetze- und verbände sich auf Landes- und Bundesebene bemerkbar zu machen, nicht fruchtlos verlaufen.

Allein der Travebogen hat bereits einen fünfstelligen Betrag in Schutzausrüstungen investiert, das tägliche Desinfizieren von Räumen und Gegenständen bedeutet einen erheblichen personellen Mehraufwand; gleichzeitig fehlen aber Mitarbeiter, weil diese selbst zu einer Risikogruppe gehören oder wegen der Kinderbetreuung unabkömmlich sind. „Ich möchte mich bei allen Kolleginnen und Kollegen in unseren vier Versorgungsregionen für ihr großes Engagement und ihre hervorragende Arbeit bedanken“, sagt Schell.

Unter den aktuellen Bedingungen würden auch die Patienten leiden. „Wir haben versucht, die Besuchsfrequenz herunterzufahren, weil wir das Infektionsrisiko klein halten wollten. Allerdings hat sich gezeigt, dass das bei Palliativpatienten nicht so einfach funktioniert“, sagt Schell. Sterbende würden schlicht viel Zuspruch und Anteilnahme benötigen.

 Bisher ist es beim Travebogen noch zu keiner Infektion mit dem Coronavirus bei Patienten oder Mitarbeiter gekommen.

 

 

Hospiz- und Palliativwoche 2020 abgesagt

Pressemitteilung, 29. April 2020corvid1

Wegen Corona: Hospiz- und Palliativwoche 2020 fällt aus

Das Lübecker Palliativnetz Travebogen hat die für Oktober geplante 7. Hospiz- und Palliativwoche abgesagt. Die langjährigen Partner der größten Veranstaltung dieser Art in Schleswig-Holstein haben dieser Entscheidung schweren Herzens zugestimmt. (www.palliativwoche.de) Hintergrund ist die aktuelle Situation rund um das Corona-Virus. „Dasist sehr bedauerlich, aber da die Aktionswoche mit einem hohen organisatorischen Aufwand und auch beträchtlichen Kosten verbunden ist, und der weitere Verlauf der Pandemie nicht absehbar ist, scheint uns diese Maßnahme vernünftig“, sagt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell.

Zur Zeit wird geklärt, ob als Alternative einige der Veranstaltungen online stattfinden können und es wird geprüft, ob Einzelaktionen der jeweiligen Institutionen möglich sind, sollte sich die Lage bis zum Herbst entspannt haben. Im vergangenen Jahr lockten 26 unterschiedliche Veranstaltungen in Lübeck und Bad Oldesloe an 14 Tagen rund 2000 Besucher an. Das Ziel der Hospiz- und Palliativwoche ist, Krankheit und Tod als Teile des Lebens zu enttabuisieren.

 

So geht der Travebogen mit Corona um

Das Lübecker Palliativnetz Travebogen registriert während der Corona-Pandemie und angesichts strenger Kontaktregeln vermehrt Noteinsätze bei seinen Patienten. "Der Körperkontakt zwischen Pflegenden und Patienten wird aktuell auf das Notwendigste beschränkt, es wird häufiger telefoniert. Dadurch merken wir jedoch, dass es zu mehr Noteinsätzen kommt", sagt Travebogen-Bereichsleiterin Carola Neugebohren. Palliativpatienten bräuchten den häufigen, direkten Kontakt, da ihr Krankheitsverlauf oftmals rasant fortschreitet. "Für unsere Palliativpatienten ist es besonders schwer in dieser Situation", sagt Neugebohren.

  

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Das Death Café fällt aus

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus fällt das Death Café  im Tonfink aus. 

Ein neuer Termin wird frühestens im September 2020 stattfinden.